Liebe Besucher

2007 besuchte ich eine Freundin die Vollblüter züchtete. Der Funke sprang sofort über!

Mir war sofort klar, dass ab jetzt die Vollblüter in meinem Leben eine Rolle spielen würden! Andere kaufen sich vielleicht erst mal ein Rennpferd, ich kaufte sofort ein Gestüt  mit 30 Hektar in der 15.000 Seelen-Gemeinde Bad Wurzach in Baden-Württemberg. Begonnen habe ich mit vier tragenden Mutterstuten, die ich auf der BBAG-Herbstauktion erworben hatte. Dann ging es weiter. Ich  kaufte in England, Irland, Frankreich und Deutschland. Ganz schnell waren 16 Mutterstuten im Bestand.

2010 stiess dann mein Liebling „Possi“ (Poseidon Adventure) dazu. Ich stellte ihn mit Begeisterung als Deckhengst auf. Schnell musste ich aber lernen das Härte, Erfolg und Exterieur im Rennsport nicht Alles ist. Das Netzwerk, ein nicht für die Leistung relevanter Baustein, fehlte mir natürlich! Folglich fielen die Jahrgänge der Poseidon Nachkommen sehr klein aus. Inzwischen hat Poseidon Adventure aber 26 Nachkommen. Der erste Jahrgang mit heute vier Vierjährigen kann sich durchaus sehen lassen. Ein Derbypferd- Amorous Adventure – 8. Platz im Derby 2014, Finest Adventure – Listensieger, Attentionadventure – 3 Starts, 1 Sieg, 1 Platz,  Zaphiras Adventure – 6 Starts, 83% im Geld. Der Sadler`s Wells Sohn POSEIDON ADVENTURE deckt für eine Decktaxe von 2.000 €. Vom eigenen Gestüt bekommt er jedes Jahr mehr als 80% der verfügbaren Stuten.

 

Seit Mitte 2015 bin ich ins wunderschönen Rheingau umgezogen. In Espenschied (Nähe Wiesbaden) konnte ich ein Gestüt mit 50 ha voll arrondierten Weideland, 50 Boxen in einer wunderschönen pferdegerechten Höhenlage mit riesigen Koppeln und allem drum und dran erwerben. Die klimatischen Verhältnissen sind in der 540 m hohen Lage in einem Luftkurort für Pferd und Mensch hervorragend. Der Flughafen Frankfurt ist eine Stunde und der Trainingsstall auf der Rennbahn Köln sind nur zwei Stunden entfernt. 

 

Unsere Pferde züchten ich für den Markt. Wer es genau beobachtet, hat schon festgestellt, dass ich  unsere Jahrgänge komplett ohne Selektion der selbst zu behaltenden in den Markt gebe.  „Ich  verfolge nicht die Strategie, daß ich die sehr guten Pferde behalte und die nicht sehr guten in den Markt gebe. 

 

 

 

Ihre Ulrike Feill